Deckenobjekte in der Kinderklinik des Hegau-Klinikums Singen

2002 entwickelte die Gailinger Kunsttherapeutin Christine Grimm ein Konzept zur Gestaltung des Neubaus der Singener Kinderklinik. Unter anderem ließ sie für jedes Patientenzimmer je vier Holzplatten fertigen,  die unterschiedliche Gruppen nach ihren Vorstellungen gestalteten. Die Kunstwerkstatt der Wilhelm-Bläsig-Schule übernahm ebenfalls ein Zimmer. Miriam Koch und Jörg Rinninsland, beide als Lehrer dort tätig, entschieden sich für das Thema Gegensätze. RehabilitandInnen konnten sich mit der bildlichen oder sprachlichen Darstellung eines Gegensatzes auf diesen Platten beteiligen. Für die Patienten der Kinderklinik sollte dies Anregung sein, über die so angerissenen Themen nachzudenken. Irgendwo zwischen den dargestellten Polen würde sich jeder wiederfinden können. Auf diese Weise entstanden über Wochen in der Kunstwerkstatt 110 Gegensatzpaare, die die vier Platten füllten.

 
Ein Blick in die abendlichen Patientenzimmer der Singener Kinderklinik

Christine Angele schrieb im "Krankenhausbrief", Ausgabe 14, Herbst 2002 über dieses "Bunte Gedankenfutter"






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